Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dem Versicherten eine vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.

Probleme treten meist auf bei der Frage, ob Berufsunfähigkeit vorliegt.

  • Wann man als berufsunfähig gilt, hängt von den jeweils im Vertrag verwendeten Versicherungsbedingungen ab.
  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit sogenanntem "Verzicht auf abstrakte Verweisbarkeit" stellt dabei nur darauf hab, ob man den zuletzt ausgeübten Beruf zukünftig überwiegend nicht mehr ausüben kann.
  • Eine Versicherung ohne diesem Verzicht gibt nur dann Leistung, wenn zusätzlich auch keine andere Beschäftigung ausgeübt werden kann, die den Fähigkeiten und der Lebensstellung des Versicherten entspricht (Verweisungsberuf). Dies gilt im letzteren Fall unabhängig davon, ob eine solche Tätigkeit tatsächlich ausgeübt wird.

Weitere Schwierigkeiten können u.a. bestehen im Zusammenhang mit

  • Verweisungsberuf
  • Beamtenklauseln
  • Unterschied Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit