Einsichtsrecht in die eigene Patientenakte Teil 1: Aktenführungspflicht, Rechtsgrundlage und Einsichtsberechtigte

Geschrieben von Rechtsanwältin Baumann am .

Grundsätzlich hat jeder Patient das Recht, Einsicht in die über ihn geführte Patientenakte zu nehmen. Lesen Sie im ersten Teil unseres Rechtstipps wissenswertes zu ärztlichen Pflichten in diesem Zusammenhang, über die Rechtsgrundlagen des Einsichtsrechts und darüber, wer eigentlich berechtigt ist Einsicht zu nehmen.

Bundesrat stimmt wichtigen Regelungen zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit und Arzneimittelversorgung zu

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Der Bundesrat hat kürzlich dem sog. 'Zweiten Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften' zugestimmt. Damit können wichtige Regelungen zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit und Arzneimittelversorgung in Kürze in Kraft treten - beinhaltet sind dabei Änderungen im Arzneimittelgesetz, im Betäubungsmittelgesetz und in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Behandlungsfehler: Hohes Schmerzensgeld für geschädigtes Kind

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Schmerzensgeld in Höhe von 650.000 Euro wurde jüngst vom Kammergericht Berlin einem viereinhalbjährigem Kind zugesprochen, welches infolge ärztlichen Fehlverhaltens immense Gesundheitsschäden erlitten hatte. Das betroffenen Kind muss sich 2002 einer Operation wegen eines Armbruchs unterziehen, binnen derer es infolge ärztlichen Fehlverhaltens zu Komplikationen kam. KG Berlin, 16.02.2012 - 20 U 157/10

Ärztefehler und Rechte der Patienten

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Im medizinischen Bereich kann bereits kurzzeitige Unaufmerksamkeit schnell zu großem Schaden führen. In sog. Arzthaftungsprozessen können Patienten ihre Ansprüche geltend machen, wobei sie leider oft vor dem Problem stehen die Fehler des Arztes nachweisen zu müssen, um im Prozess zu obsiegen und zu Schadensersatz und Schmerzensgeld zu kommen.

Patientenrechtegesetz: Entwurf wurde vorgelegt

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Intuition des neuen Patientenrechtegesetzes, dessen Entwurf aktuell vorgelegt wurde, ist es, das Informationsgefälle zwischen Patient und Arzt auszugleichen – es soll Patienten künftig in die Lage versetzen, dem Arzt „auf Augenhöhe" zu begegnen und mehr Rechtssicherheit bringen, so Leutheusser-Schnarrenberger zum neuen Vorhaben.