Kein Schmerzensgeld bei Schock wegen Tod des Haustieres

Geschrieben von Rechtsanwältin Walter am .

BGH entscheidet, dass die Rechtsprechung in Fällen eines erlittenen Schocks nach Tötung oder Verletzung von nahen Angehörigen bei der Tötung oder Verletzung von Tieren nicht anwendbar ist. Schmerzensgeld kommt daher nicht in Betracht. BGH, 20.03.2012 - VI ZR 114/11

Ein Mädchen namens Bock

Geschrieben von Rechtsanwältin Reubel am .

Entscheidung des OLG Frankfurt zur Wahl der Vornamen eines Kindes - OLG Frankfurt am Main, 3.5.2011, Az.: 20 W 284/10

Ratgeber Scheidungsrecht: Getrenntleben

Geschrieben von Rechtsanwältin Reubel am .

Verschaffen Sie sich mit diesem Ratgeber einen Überblick, wann nach dem Gesetz ein sogenanntes "Getrenntleben" vorliegt. Hierbei handelt es sich um eine Voraussetzung für die Scheidung einer Ehe.

Behandlungsfehler: Hohes Schmerzensgeld für geschädigtes Kind

Geschrieben von Rechtsanwältin Baumann am .

Schmerzensgeld in Höhe von 650.000 Euro wurde jüngst vom Kammergericht Berlin einem viereinhalbjährigem Kind zugesprochen, welches infolge ärztlichen Fehlverhaltens immense Gesundheitsschäden erlitten hatte. Das betroffenen Kind muss sich 2002 einer Operation wegen eines Armbruchs unterziehen, binnen derer es infolge ärztlichen Fehlverhaltens zu Komplikationen kam. KG Berlin, 16.02.2012 - 20 U 157/10

Ärztefehler und Rechte der Patienten

Geschrieben von Rechtsanwältin Baumann am .

Im medizinischen Bereich kann bereits kurzzeitige Unaufmerksamkeit schnell zu großem Schaden führen. In sog. Arzthaftungsprozessen können Patienten ihre Ansprüche geltend machen, wobei sie leider oft vor dem Problem stehen die Fehler des Arztes nachweisen zu müssen, um im Prozess zu obsiegen und zu Schadensersatz und Schmerzensgeld zu kommen.

Einbruchdiebstahl - Stärkung der Rechte des Versicherungsnehmers bei Nachweisproblemen

Geschrieben von Rechtsanwältin Walter am .

Zum Beweis eines Einbruchs genügen grundsätzlich stimmige Einbruchspuren. Will sich der Versicherer darauf berufen, dass der Einbruch vorgetäuscht ist, muss er eine entsprechende erhebliche Wahrscheinlichkeit darlegen. Das Gericht kann durch Schätzung den Wert der entwendeten Gegenstände (z.B. Schmuck) ermitteln - OLG Hamm, 21.10.2011 - I-20 U 62/11